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Computerspielsucht oder “ GAMING“

Computerspielsucht oder Gaming Disorder wird mittlerweile als eine relativ „neue“ Erkrankung von Experten anerkannt.

Kinder und Jugendliche, für die Computerspiele lebensbestimmend werden, sodass sie u.a. Schule, Freunde Essen, Schlaf, Körperpflege und bisherige Hobbys vernachlässigen, gelten als abhängig.

 

  • Übermäßige Beschäftigung mit Computerspielen
  • Entzugserscheinungen, wenn nicht gespielt werden kann
  • Toleranzentwicklung: Betroffene wollen immer mehr Zeit damit verbringen
  • Interessensverlust: nichts anderes interessiert Betroffene mehr; frühere Hobbys haben z.B. keinen Anreiz mehr
  • Kontrollverlust: Verzicht und Aufhören gelingt nicht (Rückfälle)
  • Weiterspielen trotz negativer Folgen (z.B. Verlust von Freunden)
  • Täuschen von Familienangehörigen u.a. über den tatsächlichen Umfang des Spielens
  • Spielen als Mittel gegen negative Gefühle
  • Gefährdung von sozialen Kontakten, Ausbildung usw. durch das übermäßige Spielen

Falls Eltern Anzeichen für oben genanntes Verhalten bei ihrem Kind bemerken, sollten sie mit dem Kinder- und Jugendarzt darüber sprechen!

aus
Monatsschrift Kinderheilkunde