CORONAVIRUS V

zum Thema Schutzmasken,
heute aus aktuellem Anlass
STELLUNGNAHME DER ÖSTERREICHISCHEN GESELLSCHAFT FÜR INFEKTIONSKRANKHEITEN UND TROPENMEDIZIN (ÖGIT) ZU MUND-NASEN-SCHUTZMASKEN (MNS)

Zusammenfassend müssen alle Masken korrekt – fest sitzend – getragen werden, die Außenseite darf nach Benutzung nie berührt werden. Vor dem Anlegen und nach der Abnahme ist eine gründliche Händereinigung mit Seife oder Händedesinfektion obligat. Den besten Schutz bieten FFP3-Masken, diese sind jedoch nur bei aerosolbildenden Tätigkeiten (z.B. Absaugen, Intubation, …) in medizinischen Bereichen bzw. bei langer Exposition zu Erkrankten in geringem Abstand erforderlich.
Das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken von gesunden Personen wird unterschiedlich empfohlen – in Asien unterstützende Empfehlungen, abratende Empfehlung des Robert-Koch-Institutes wegen der Gefahr der falschen Handhabung im extramuralen Bereich, dem falschen Wiegen in Sicherheit und der Unterlassung der regelmäßigen Händehygiene.

Die vorhandene Studienlage zeigt, dass das korrekte Tragen von MNS-Masken, sowohl im Krankenhaus als auch im extramuralen Bereich, zu einer signifikanten Reduktion von Influenzainfektionen beiträgt. In Ermangelung industriell hergestellter CE-zertifizierter MNS-Masken können auch im Pandemiefall ausnahmsweise textile Masken zur Risikoreduktion zum Einsatz kommen.

Originalartikel zum Nachlesen

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